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Therapiemaßnahmen gegen Haarausfall

Therapien gegen Haarausfall können als schwieriger Prozess für Betroffene eingeordnet werden. Haarausfall gehört zu den am weitesten verbreiteten Hauterkrankungen. Bevor mit einer Therapie begonnen werden kann, müssen die Ursachen des Haarausfalls ermittelt werden. Bevor eine Haartransplantation durchgeführt wird, muss eindeutig festgestellt sein, ob es sich um eine Lichtung des Haars, oder um Kahlheit handelt. Der Haarausfall wird bei der Haarwäsche, bzw. beim Kämmen des Haars besonders deutlich.

Sie sollten daher überprüfen, ob Sie von Haarausfall betroffen sind, während Sie diese Vorgänge durchführen. Falls Sie festgestellt haben, dass Sie Haare verlieren:

Falls Sie etwa zwischen 200 bis 400 Haare am Tag verlieren, so ist dies ganz natürlich und normal. Eine Anzahl darüber ist nicht normal, und muss durch einen Dermatologen untersucht werden.

Stärkerer Haarausfall innerhalb von 2-3 Monaten nach schweren entzündlichen Erkrankungen, Verletzungen oder chirurgischen Eingriffen, ist ebenfalls normal. Darüber hinaus können bei Schilddrüsen- und Krebserkrankungen eingesetzte Medikamente, oder Vitamin-A Präparate, ebenfalls Haarausfall verursachen. Bei derartigem Haarausfall liegt keine Erkrankung der Kopfhaut vor. Es ist keine Therapie notwendig, ausgefallenes Haar wächst nach einer gewissen Zeit von selbst wieder nach.

Haarausfall kann aber auch ein Zeichen für innere Erkrankungen sein. Durch Eisenmangel bedingte Blutarmut oder Schilddrüsenerkrankungen können ebenfalls zu Haarausfall führen. In solchen Fällen muss die bestehende Erkrankung behandelt werden, um den Haarausfall zu stoppen.

Auch kreisrunder Haarausfall kann eine Ursache sein. Unter Alopecia areata, volkstümlich als kreisrunder Haarausfall bekannt, versteht man einen runden, lokal begrenzten krankhaften Haarausfall. Bei der Behandlung werden Kortison-haltige Cremes oder Kortison-Injektionen in den betroffenen Bereichen eingesetzt. In manchen Fällen kann auch eine systemische Kortison-Behandlung zum Einsatz kommen. Daneben können auch verschiedene medizinische Präparate eingesetzt werden, die die Haarwurzeln stimulieren. Bei derartigem Haarausfall sollte man sich unbedingt an einen Dermatologen wenden.

Eine weitere Form des Haarausfalls ist der Haarausfall des Mannes. Haarausfall des Mannes ist eine, meist bei Männern, aber inzwischen auch bei Frauen vorkommende Form des Haarausfalls, bei dem die Haare im Bereich der Schläfen und des Scheitels komplett ausfallen. Diese Art des Haarausfalls wird auch genetischer Haarausfall genannt. Während diese Form des Haarausfalls bei Männern den Bereich der Schläfen und den Scheitel betrifft, führt er bei Frauen zu einer Lichtung des oberen Bereiches der Kopfhaut. An den Rändern der von der Lichtung betroffenen Bereiche befinden sich unreife dünne Härchen, die in den Spitzen noch mehr verkümmern.

Bei der Behandlung von Haarausfall des Mannes wird 6 Monate lang 2 Mal täglich eine Solution aufgetragen, wodurch bei 30 % der Männer, und einem noch höheren Anteil der Frauen, eine merkliche Zunahme des Haarvolumens erzielt wird. Diese Behandlung wirkt am besten, wenn das Haar des Patienten zwar schon schütter ist, aber noch keine fortgeschrittene Kahlheit vorhanden ist. Diese Behandlung wirkt auch bei Frauen in fortgeschrittenem Alter. Die andere Behandlungsmethode bei Männern besteht aus Tabletten, die 2 Mal täglich einzunehmen sind. Diese Tabletten, die Ihnen vom Arzt verschrieben werden, aktivieren die Haarwurzeln und fördern das Haarwachstum.

Frauen, deren Haarausfall mit Begleiterscheinungen wie Akne, zunehmender Körperbehaarung und Menstruationsstörungen einhergeht, sollten sich unbedingt gründlich von einem Facharzt untersuchen lassen.

Patienten, die nicht auf diese Arten der Behandlung ansprechen, kann durch eine Haartransplantation geholfen werden.

Empfehlungen und Verhaltensregeln für die Zeit vor und nach der Haar-Transplantation

Ihr Befinden nach dem erfolgten Eingriff, hängt von dem Verfahren ab, mit dem die Haartransplantation durchgeführt wurde. Schmerzen, Brennen oder Pochen der Kopfhaut, können durch Schmerzmittel gelindert werden, die Ihr Arzt verschreibt. Sollte Ihnen ein Verband angelegt worden sein, so kann dieser grundsätzlich am Tag danach entfernt werden. Nähte werden nach etwa 7-10 Tagen entfernt. Ihr Arzt wird Sie, je nach Operationstechnik, über zu erwartende Schwellungen, Rötungen und Entzündungen aufklären.

Sportliche Aktivitäten mit Kraftaufwand erhöhen den Blutdruck in der Kopfhaut. Da dies bei den Schnittwunden zu Blutungen führen kann, sollten Sie für mindestens drei Wochen auf kraftaufwändige Aktivitäten, sowie auf Kontaktsportarten verzichten.

Ihr Arzt bestellt Sie möglicherweise zu mehreren Nachuntersuchungen, um den Genesungsprozess zu überwachen. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes, die Sie bei diesen Nachuntersuchungen erhalten, genauestens einhalten.

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